Anwender-Erfahrungen

Epi-Care


Claudia Ikinger, Nürnberg:

Dank Epi-Care wieder ruhige Nächte

Unsere große Tochter (jetzt 5 Jahre) hatte ab dem 1 ½ten Lebensjahr Fieberkrämpfe in Serien. Die Nächte waren durch die Sorge, einen Krampfanfall zu verpassen, immer besonders unruhig. Vor 2 ½ Jahren wurden wir auf das Epi-Care-Gerät aufmerksam. Wir bemühten uns direkt nach dem „Entdecken“ des hilfreichen Gerätes bei unserer Kinderärztin um eine Verordnung.

Innerhalb von 2 Wochen hielten wir unser Epi-Care-Gerät in Händen. Es war und ist für uns als Eltern eine sehr große Erleichterung. Seit dieser Zeit begleitet uns Epi-Care durch den Alltag und vereinfacht uns die vorher sehr unruhigen Nächte um ein Vielfaches. Wir schlafen ruhig und – da bei unserer Tochter die Anfälle sehr selten geworden sind – auch wieder in Ruhe durch. Das Gerät ist individuell einstellbar, ganz nach den Bedürfnissen des Nutzers. Wir möchten es nicht mehr missen und können es nur anderen betroffenen Familien empfehlen. Wir danken der Firma Epi-Care für so ein gelungenes Gerät.

Quelle: Zeitschrift epiKurier

Margret Meyer-Brauns, München:

Epi-Care, ja bitte!

Immer wieder höre ich in Beratungsgesprächen von Eltern epilepsiekranker Kinder, die die Nächte im Kinderzimmer verbringen, von Kindern, die in der Besucherritze des Elternbettes die Nacht verbringen, und das alles nur, weil die Angst vor dem versäumten Anfall die Eltern sonst gar nicht schlafen lässt. Erstaunt bin ich immer wieder über die Tatsache, dass Eltern von epilepsiekranke Kindern das Epi-Care-Gerät nicht kennen.
Vor einigen Jahren wurde auf einer Jahrestagung des Landesverbandes Epilepsie Bayern das Epi-Care-Gerät vorgestellt. Darauf hin, und das ist immerhin schon 5 Jahre her, haben wir es uns besorgt. Heute gehört es so in unseren Alltag, dass es nicht mehr weg zu denken ist.
Durch Epi-Care konnte unser Sohn mit zu jedem Schullandaufenthalt, den Betreuern im Internat wurde damit die Angst genommen, einen Anfall zu überhören, zu Hause beschert es uns Eltern ruhigere Nächte. Seit 3 Jahren wohnt Sebastian in einem Wohnheim - auch dort gehörte es zu den Aufnahmekriterien - und wird täglich eingesetzt zur Anfallüberwachung.
Das Gerät ist mit einer Glocke ausgestattet, so hört die Nachtwache, wenn Sebastian krampft und kann nach ihm schauen. Bei uns zu Hause ist die Glocke aus, wir nutzen Epi-Care in erster Linie zur Anfalldokumentation. Seine Anfälle müssen in der Nacht nicht unterbrochen werden, aber für eine optimale Therapie müssen wir wissen, wie viele Anfälle er hat. Das Gerät besteht aus einem Sensor, dieser wird an der Matratze befestigt. Der Sensor stellt die Bewegungen fest, zeichnet sie mit Länge und Uhrzeit auf und lässt die Glocke (bei Bedarf) erschallen. Wichtig ist hierbei, dass normale Schlafbewegungen ausgefiltert werden. Es ist keine „Verkabelung“ mit dem Betroffenen erforderlich. Eine Basiseinheit zeichnet die Anfälle auf und ist sehr einfach in der Handhabung. Es passt im Übrigen bequem in jedes Reisegepäck.
Epi-Care ist ein anerkanntes Hilfsmittel mit einer so genannten Hilfsmittel- Pos.-Nr. (21.31.01.0001). Das heißt, die Eltern besorgen bei dem behandelten Epileptologen eine Verordnung. Der Arzt muss diese Nummer auf der Verordnung vermerken und sollte sich außerdem mit ein paar Sätzen für die Anschaffung dieses Gerätes aussprechen. Diese Verordnung sollte dann zu der Firma Epitech GmbH, Postfach 1542 in 32120 Hiddenhausen (Telefax 05223-8 70 08), gesandt werden. Zu empfehlen ist hier sicherlich eine vorherige telefonische Kontaktaufnahme (Telefon 05223-8 70 80) mit der Firma Epitech. Wir erhielten das Gerät dann nach wenigen Tagen. Unter www.epitech.de findet man weitere Informationen.
Ich erinnere mich, dass Sebastian es mal wütend und verärgert über seine Erkrankung aus dem Fenster des 4. Stockes seines Internates geschmissen hatte. Die Fa. Epitech zeigte sich damals sehr kulant, stellte ein neues Gerät zur Verfügung, bis das andere repariert war. Einmal war eine kleine Reparatur notwendig, auch diese wurde schnell erledigt und es konnte schnell wieder eingesetzt werden.
Es gibt immer wieder Erfindungen, die unseren Alltag erleichtern und Lebensqualität sicherstellen in oft schwierigen und ungünstigeren Lebenskonstellationen - Epi-Care ist so eine.

Quelle: Zeitschrift epiKurier

Am 12. Mai 2012 erhielten wir von Familie F. aus Sonnenbühl die folgende Feststellung: „ . . . seit November letzten Jahres haben wir Ihr Überwachungsgerät im Einsatz und sind sehr zufrieden damit. Wir können seither wieder ruhig schlafen.“ (Anmerkung: Es handelt sich um das Epi-Care 3000 mit Pieper zur Alarmweiterleitung).

 

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